Der Überlinger Stollen im Internet

Die Nutzung heute

Gemäß dem Kriegsfolgengesetz ist heute die Bundesvermögensverwaltung für den Stollen zuständig.

In den 60er Jahren wurde eine neue Einfahrt in das Stollensystem geschaffen, der heutige Eingang. Nachdem der ganze Bereich über dem Stollen nach dem Kriege dichter bebaut wurde, sollte der Stollen, falls nötig, gesichert bzw. erhalten werden. Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen wurden dann in den 80er Jahren durchgeführt, wobei die gesamten Oberflächen der Stollengänge mit Spritzbeton versehen wurde.

Seit 1981 werden regelmäßig Führungen in der Stollenanlage durchgeführt und die Stadt Überlingen ließ 1984 zwischen dem Stolleneingang und dem Bahnübergang in Richtung Goldbach eine Gedenkstätte errichten.

Seit 1996 ist der Goldbacher Stollen offiziell eine Gedenkstätte.

Die seitlichen Stollengänge werden heute als Winterquartier für Wohnwagen und Boote genutzt, aber so, dass die Führungen davon nicht betroffen sind. Dieser Nutzung gingen kontroverse Diskussionen in Überlingen um die Nutzung der Stollenanlage voraus.

Nach der Flugzeugkollision nördlich von Überlingen im Juli 2002 wurden die geborgenen Leichenteile kurze Zeit im Stollen zur Identifizierung kühl gelagert.